Wolfgang Kahlkes Reiseberichte








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Radtouren 2020 - Durch das Bergische Land - 11. August 2020

Genau 6 Wochen später traf sich das selbe Quartett bei hochsommerlichem Wetter vor dem Longericher Bahnhof. Diesmal war der Pete unser Guide und führte uns auf eine klassische Runde durch das Bergische Land. Über Heimersdorf und Merkenich erreichten wir die Leverkusener Brücke und inspizierten den Baufortschritt. Der Pete improvisierte eine sehr interessante Variante durch Leverkusen zum Opladener Bahnhof. Der Radweg "Balkantrasse" war seit kurzem bis hierhin komplett angebunden worden. Das erste Foto oben links zeigt uns beim Überqueren der vielen anderen Trassen des Bahnhofsgeländes mit Hilfe einer Rad- und Fußgängerbrücke auf gut zu fahrenden langen Rampen, ehe wir den etwas versteckt liegenden Einstieg der "Balkantrasse" fanden.

Die ehemalige Bahnlinie nach Lennep war nun wunderbar zu befahren. Das Höhenprofil zeigt wie schön gleichmäßig die etwa zwei prozentige Steigung vor 150 Jahren angelegt worden ist. Wir rollten in Zweiergruppen auf dem glatten Asphalt (s. links) über die meist beschattete Strecke. Nur wenige Querstraßen waren zu queren und erst in Wermelskirchen mussten wir auf öffentlichen Straßen die letzten Meter zu unserer Stamm-Bäckerei absolvieren. Wir genossen zur Halbzeit dort Kaffee und Kuchen und beobachteten dabei das seltsame Auftreten der Mitarbeiter des lokalen Ordnungsamts, bei der Suche nach Corona-Sündern.

Die Bäckerei markierte auch den Kulminationspunkt des Tages und von nun an ging's bergab. Wir hatten uns geeinigt nicht über die Balkantrasse, sondern durch das Dhüntal zurück zu fahren. Auf der Landstraße 157 rollten wir zügig an Eckringhausen und Hoffnung vorbei, ehe der Pete bei Hinterhufe auf die K15 abbog. Nun ging es noch steiler bergab bis zum Eifgenbach. Ab der Neuemühle folgte noch mal Kontergefälle unter einem dichten Laubdach. Bei Dabringhausen stießen wir dann auf die sehr gut ausgebaute L101, die zur zügigen Abfahrt ins Dhünntal einlud (s. links). Eine kurzen Stop für ein Teamfoto legten wir noch am Parkplatz Schöllerhof ein. Bei Volker, Pete und mir kamen natürlich sehr viele läuferische Erinnerungen an lange Läufe mit dem Detlev in dieser schönen Landschaft hoch.

Den Rest der Strecke fuhren wir auf Autopilot über Odenthal, Schildgen, Schlebusch, Neulandpark und die Leverkusener Brücke ab in den Kölner Norden, wo wir uns nach einer schönen sommerlichen Tour wieder trennten. Über 600 Höhenmeter auf 80 Kilometer Strecke hatten wir routiniert und ohne kritische Situationen gemeistert.




Streckenverlauf Höhenprofil Geschwindigkeitsprofil Komoot-Link


(Übersicht)
(Um den Hambacher Tagebau)
(Bergisches Land)
(Kerpen Mariawald)
(Kerpen Todenfeld)
(Große Klickfööss Runde)


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